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MusikerInnen bei Spotting

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DESIGN BY MARTIN HOERL

SONNTAGS ABSTRAKT
SONNTAGS ABSTRAKT
Sonntag, 15.10.2006, Uhr 20:30
20:30
postgarage, dreihackengasse 42, 8020 graz

live: DER SCHWIMMER (a)

dj: LONESTAR

Er schwimmt wieder ? Der Schwimmer. Der Wiener Stadtzeitung ?Falter? zufolge ist er ?einer der leiwandsten* Popmusiker der Stadt? (Gerhard Stöger, Falter 21/01). Wie schon auf seinen ersten beiden CDs verbindet er auf ?Poplawok? (kirgisisch für der Schwimmer) verschiedene Ansätze: Elektronik, Sixties-Hammond-Swing, Pop und Minimal.
Neben den Instrumentalstücken stehen Lieder, die im Dialekt vorgetragen werden. Warum? ?Das ist die Sprache, in der ich mich am besten ausdrücken kann?, sagt Klaus Tschabitzer aka Der Schwimmer. Wie in der traditionellen Volksmusik gibt es hier Liedtexte, die sich wie Mantras vorwärtsbewegen. Etwa im Stück ?Foan?, das auf verblüffende Weise an den Formel-1-Fahrer Gerhard Berger erinnert, ohne ihn namentlich zu nennen: ?Auf da Rückbank liegt da Tiger/ im Tank is? ganz was aunders drin?. Auch wenn ob der g?stanzlartigen Texte Vergleiche mit Attwenger vermutlich nicht ausbleiben werden: ?Ich fühle mich Künstlern wie H.C. Artmann nahe?, sagt Tschabitzer.
Der Schwimmer leitet seinen Name vom Film ?The Swimmer? (1966) ab: Darin krault Burt Lancaster durch die Swimmingpools der Nachbarschaft. Tschabitzer absolviert mit seinem musikalischen Alter Ego seine eigene Lagenstaffel und verwendet ? ähnlich wie Matthew Herbert ? für Samples auch mal den Klang von Deckenlampen oder das Tropfen von Wasserhähnen ? ohne Wasser geht es für den Schwimmer einfach nicht. Die so generierte Elektronik ist sorgsam und unaufdringlich eingesetzt und erzeugt gemeinsam mit der Hammond-Orgel meist weiche Flächen, in die man getrost eintauchen kann. Ein Tipp: Beim Tanz zu dieser Musik sind auch Schwimmbewegungen erlaubt!